Golf ABC

Wir geben Ihnen hier einen kurzen Einblick über die wichtigsten Regeln auf dem Golfpatz die das sportliche Verhalten auf dem Platz beschreiben und dazu beitragen den Platz optimal zu schonen. Die Einhaltung dieser Regeln ermöglicht ein flüssiges und auch faires Golfspiel.
allgemein:

  • am Wochenende sollte man es vermeiden alleine zu spielen.Es dürfen maximal 4 Golfer zusammen spielen;
  • Mitspieler und Golftaschen sollten immer gegenüber des Spielers stehen um die Konzentration nicht zu beeinträchtigen;
  • die Spieler, welche in ordnungsgemäßer Reihenfolge die Bahnen spielen, haben ein Vorrecht gegenüber den Golfern die irgendwo dazugekommen sind.

Fairness:

  • falls Sie einen Ball suchen müssen, sollten wartende Spieler beim Durchspiel nicht behindert werden, ein Wink genügt;
  • Sie dürfen erst spielen wenn die Spieler vor Ihnen außer Reichweite sind;
  • falls vor Ihnen eine Bahn frei ist und hinter Ihnen Golfer warten, gehen Sie bitte zur Seite und lassen die Spieler vorbei;
  • wenn Ihr Mitgolfer seine Ansprechposition einnimmt, dürfen Sie weder sprechen noch sich bewegen;
  • Sie sollten das Green, nach Beendigen des Puttens, so schnell wie möglich verlassen und das Spielergebnis erst am nächsten Abschlag aufschreiben;
  • bitte achten Sie darauf, daß Ihr Spiel ohne unnötige Verzögerungen abläuft.

Schonung des Platzes:

  • falls Sie Spuren in Sandhindernissen verursachen, müssen selbige mit dem Rechen eingeebnet werden;
  • herausgeschlagene Rasenstücke müssen zurückgelegt und festgetreten werden;
  • Einschlaglöcher auf dem Green müssen von Ihnen ausgebessert werden.

A

Abschlag:
Der Schlag selbst wird als Abschlag bezeichnet oder auch die leicht erhöhte Rasenfläche ist gemeint, von der aus man an jeder Bahn den ersten Schlag durchführt.

Air Shot:
...heißt: der Ball wurde nicht getroffen (gilt als zählbarer Schlag).

Albatross:
...ist wenn man ein Loch, das als Par 5 ausgewiesen wird, in zwei Schlägen schafft (man hat das Loch in “drei unter Par” gespielt).

Amateur:
...ist wer Golf als Sport frei von Vergütung oder Bereicherung spielt.

Annäherung:
Hiermit sind die wichtigsten Schläge des ganzen Spieles gemeint; jene, mit denen man sich der Fahne annähert (engl. = approach).

Ansprechen:
...ist die Zeit in der der Spieler seinen Stand einnimmt und den Schläger auf den Boden aufsetzt; in dieser Zeit sollte absolute Ruhe herrschen.

"As it lies":
...heißt: der Ball wird so gespielt wie er liegt.

Ass:
...ist wenn der Spieler mit einem Schlag vom Abschlag ins Loch trifft.

Ausgrenze:
Die Ausgrenzen der Spielbahnen sind durch weiße Pfähle gekennzeichnet; landet der Ball im Aus (engl. = out of bounds), muß von der gleichen Stelle ein zweiter Ball geschlagen werden (natürlich gibt es eine Strafschlag).

B

Backspin:
Jeder Ball erhält durch den Schlag eine gewissen Rückwärtsdrall (den “backspin”), der das Flugverhalten ganz entscheidend beeinflusst.

Backswing:
...zu deutsch: Rückschwung.

Baffy:
Früher nannte man so eine Schläger, der ein stärkeres Loft als ein Holz 3 besaß (heute könnte man einen Baffy mit einem Holz 4 oder Holz 5 vergleichen).

Bag:
…ist Ihre “Tasche” für die Schläger und Bälle und alles was man auf einer Spielrunde brauchen könnte.

Balata:
…ist ein gummiähnliches Material für Golfbälle.

Besserlegen:
Manchmal ist ein Besserlegen des Balles erlaubt (abhängig von Witterungsverhältnissen und Bodenbeschaffenheit), aber nie näher zur Fahne - bitte Platzregeln beachten.

Birdie:
…ist “Eins unter Par”, also wenn man ein Par 4-Loch mit 3 Schlägen schafft.

Blaue Pfosten:
…zeigen eine Zone an in der Boden ausgebessert wird oder sich zeitweise Wasser befindet kann auch mit blauen Linien auf dem Boden gekennzeichnet sein. Ein Ball der hier landet darf straffrei aus dieser Zone entfernt und gedropt werden, aber nicht näher zur Fahne.

Blindes Loch:
…wird eine Spielbahn bezeichnet, bei der am Abschlag die Fahne nicht zu sehen ist, weil sie hinter Bäumen oder einem Hügel versteckt ist. Auch auf einer geraden Bahn kann es zu “blinden Schlägen” kommen, wenn der Ball so positioniert ist, dass man von dort aus das Loch nicht sehen kann.

Bogey:
…ist “eins über Par”, also wenn man ein Par 3-Loch in vier Schlägen, ein Par 4-Loch in fünf Schlägen, oder ein Par 5-Loch in sechs Schlägen schafft. Es gibt auch noch den Doppel-Bogey oder den Triple-Bogey.

British Open Championship:
…ist Europas größtes Golfturnier.

Bunker:
Meistens handelt es sich hierbei um künstlich angelegte Hindernisse.

C

Caddie:
…trägt die Golftasche und ist bei der Auswahl der Schläger behilflich.

Carry:
Hiermit ist die Distanz gemeint, die der Ball tatsächlich geflogen ist (ohne die Strecke, die der Ball nach seiner Landung noch rollte).

Chip:
...ist ein Annäherungsschlag aus der unmittelbaren Nähe des Greens, der nach Möglichkeit das Loch oder seine Nähe erreichen sollte.

Club:
…gemeint ist, daß ein Golfclub ein Sportverein ist oder auch mit “clubs” die Schläger bezeichnet werden (in der englischen Golfsprache).

Congu:
…ist eine Handicap-Wertung, die 1983 eingeführt wurde (Council Of National Golf Unions) sie wird erst relevant ab einer Stammvorgabe von -36,0; wenn man hier also einen Schlag besser spielt verbessert man sich nur um 0,5 Punkte (also 35,5). In den unteren Handicap-Klassen verbessert man sich um 0,4/0,3/0,2 und schließlich nur noch um 0,1 Punkte pro unterspieltem Schlag.

Cut:
…ist die “Halbzeit” bei großen Turnieren wo die Spieler, die eine bestimmte Schlaganzahl nicht geschafft haben, “ausselektiert” werden. Bei den großen Turnieren finden vier Runden statt, nach zwei Runden macht man einen “cut”.

D

Dead:
…bedeutet z. B. tot an der Fahne: der Ball liegt so dicht am Loch, daß man davon ausgehen kann, ihn mit einem Putt einzulochen.

Dimple:
Hiermit sind die kleinen Dellen gemeint, die sich auf der Oberfläche des Mantels um den Ball befinden. Die Anzahl, die Form und die Anordnung der Dimples beeinflussen ganz entscheidend die aerodynamischen Eigenschaften des Balles.

Divot:
…sind die Rasenstücke, die beim Schlag aus dem Boden gefetzt werden. Die Etikette verlangt jedoch, dass man sie sorgsam aufsammelt, wieder einpflanzt und festtritt.

Dogleg (deutsch: Hundebein):
…sind die Spielbahnen, die nach links oder rechts abgeknickt sind.

Drive:
...ist der lange, erste Schlag vom Abschlag, es muss aber nicht unbedingt ein Driver benutzt werden.

Driver:
…ist der Schläger mit dem längsten Schaft. Dieser Schlägerkopf verfügt über den geringsten Loft, um den Ball möglichst weit zu schlagen und wird fast nur beim Abschlag vom Tee verwendet.

Driving Range:
…ist der Übungsbereich zum Einspielen.

Droppen:
Nach den Golfregeln ist dies das Fallenlassen des Balles in Schulterhöhe mit ausgestrecktem Arm (z. B. bei unspielbarem Ball - in diesem Fall mit Strafschlag).

E

Eagle (deutsch: Adler):
…ist “zwei unter Par” - also wenn man z. B. ein Par 5-Loch in drei Schlägen geschafft hat.

Eisen:
Hiermit sind die Schläger gemeint, die kein Holz sind und unterscheiden sich durch die verschieden langen Schäfte und den unterschiedlichen Loft.

Etikette:
...ist das korrekte Verhalten auf dem Platz und seinen Mitspielern gegenüber.

F

Fade:
…ist wenn der Ball beim Schlag zunächst leicht nach links startet und dann nach rechts ab dreht.

Fairway:
...ist die eigentliche Spielbahn zwischen Tee und Green mit kurzgeschorenem Rasen.

Fett:
Ein “fett” getroffener Ball hat zu viel Boden mitgenommen und hinterläßt ein tiefes Divot. Der Ball erhält nur wenig Spin und erreicht somit auch nicht die gewünschte Weite.

Flight:
...ist eine Gruppe von mehreren Spielern, mindestens zwei aber nie mehr als vier Spieler.

Fore:
…heißt der international geltende Warnruf bei Gefahr durch einen unkontrollierten Ball und bedeutet “Achtung”.

Fourball:
…ist ein Lochspiel, bei dem normalerweise zwei gegen zwei Spieler antreten.

Foursomes:
…ein Zwei-Ball-Spiel, bei dem normalerweise zwei gegen zwei Spieler antreten, wird der Ball abwechselnd geschlagen.

G

Gelbe Pfosten:
…begrenzen ein frontales Wasserhindernis (Teich, See, Meer, Graben, Fluss).
Innerhalb eines solchen Hindernisses darf man keine Probeschläge durchführen.

Green:
…ist die kurzgeschnittene und besonders gepflegte Grasfläche rund um das Loch.

Greenfee:
…ist die Benutzungsgebühr wenn man auf einem fremden Platz spielen möchte.

Greenkeeper:
…sind diejenigen, die den Platz pflegen und ihm sein Aussehen verleihen.

Grooves:
...sind die Rillen auf der Schlägerfläche des Schlägers.

Ground under repair:
…“Boden in Ausbesserung”, wird durch blaue Pfähle gekennzeichnet.
Man kann den Ball dort herausholen, droppen und straflos weiterspielen.

H

Hacker:
…ist ein Spieler der sich mehr oder weniger geschickt durch die Landschaft hackt.

Handicap:
…heißt zu deutsch “Vorgabe” und bezeichnet die Spielstärke des Golfers.
Dabei ist das höchste Handicap -54,0.

Hole in one:
…ist die Möglichkeit, den Ball mit einem Schlag vom Tee ins Loch zu schlagen.

Holz:
...sind alle Schläger mit größeren Schlägerköpfen, die im allgemeinen für die weiteren Schläge verwendet werden.

Hook:
...meint man, wenn der Ball während des Fluges nach links wegdreht.

I

Impact:
...ist jener Moment, in dem der Schläger den Ball berührt.

In:
…die zweiten neun Löcher auf einem 18 Loch Platz nennt man “nine-in”.

Iron:
…siehe Eisen

K

Kakao:
…ist das tiefste “Rough”.

L

Lie:
...ist die Lage des Balles nachdem er zum Stillstand gekommen ist oder
der Winkel zwischen Schaft und Boden, der für den korrekten Schwung sehr wichtig ist.

Links:
…hiermit beschreibt man Golfplätze, die den schottischen Küstenplätzen mit typischen Dünen nachempfunden wurden.

Loch:
Das Loch hat einen Druchmesser von 107,9 Millimeter und eine Tiefe von mindestens 101,6 Millimeter, man bezeichnet aber auch meistens die gesamte Spielbahn vom Tee bis zum Loch als Loch.

Loft:
…ist die Schrägfläche der Schlagfläche am Schlägerkopf.

M

Mulligan:
…ist der beliebteste Schlag oder Wiederholungsschlag nach einem missglückten ersten Abschlag.

N

Netto:
...ist das Ergebnis der Schläge von dem man das Handicap abgezogen hat.

Neunzehntes Loch:
…gängige Redensart für Clubhaus oder -Bar.

Null:
…ein Spieler mit Handicap 0 wird auch als Scratch-Spieler bezeichnet (alle Berufsspieler sind Scratch-Spieler).

O

Out:
…die ersten neuen Löcher eines 18 Loch Platzes werden als “out-nine” bezeichnet oder man meint, daß ein Ball die Grenze der Spielbahn verlassen hat.

Overlapping Grip:
Hier liegt der kleine Finger der rechten Hand über dem Zeigefinger der linken Hand; ca. 90 % aller Spieler verwenden diesen Griff.

P

Par:
…ist die Einheit, die für ein Loch oder Platz festgelegt wurde (z. B. muß ein Par 5 Loch mit 5 Schlägen gespielt sein).

Pin:
…ist der Stock, an dem die im Loch steckende Fahne befestigt ist.

Pitch:
…ist ein kurzer Schlag bei dem der Ball idealerweise sehr steil abfällt, damit er sofort liegenbleibt.

Pitching Wedge:
…ist ein Schläger mit sehr starkem Loft, der den Ball steil steigen und steil fallen läßt.

Pitchmarke:
…ist das kleine Loch im Green, das nach einem Pitch vom Ball hinterlassen wurde.

Platzreife:
…ist die Erlaubnis für den Anfänger, auf dem Platz spielen zu dürfen.

Pro:
…ist die Abkürzung für “Professional”, einen Berufsgolfer, mit der Unterscheidung Playing / Teaching Pro.

Pro-Shop:
...ein Shop in dem man alle fürs Spiel notwendigen Utensilien kaufen kann.

Pull:
…ein Ball mit gerader Flugbahn, der links vom Ziel landet.

Push:
Gegenteil von Pull.

Putt:
…ist jener Schlag wo der Ball nicht fliegt sondern rollt.

Putting Green:
…ist ein Übungsgreen mit mehreren Löchern und dient zum Training des Puttens.

R

Rabbit:
…ist die gängige Bezeichnung für Anfänger.

Rote Pfosten:
…zeigen ein seitliches Wasserhindernis an.

Rough:
…heißen die ungemähten und natürlich wachsenden Flächen rund um die Fairways.

Runde:
…hierunter versteht man das Spielen von 18 Löchern.

S

Sandwedge:
…ist ein Schläger mit extrem starken Loft, besonders für Schläge aus dem Sand eines Bunkers geeignet.

Schwung:
...ist der Bewegungsablauf beim Schlag eines Balles.

Score:
…ist die Gesamtanzahl aller Schläge bei einer 18 Loch Runde.

Scratch:
…ist ein Spieler mit Handicap 0.

Slice:
Der Ball fliegt zunächst geradeaus und beschreibt dann einen Bogen nach rechts.

Spikes:
…sind die Stifte die aus der Schuhsohle ragen.

Strafschlag:
…wird dem Spieler oder der Partie bei Vergehen gegen bestimmte Regeln zu seiner/ihrer Schlagzahl hinzurechnet.

T

Tee:
…ist die leicht erhöhte Rasenfläche von der der Abschlag vorgenommen wird oder auch die Spitze auf die der Ball zum Abschlag gelegt wird.

Trolley:
…ist ein Caddywagen fürs Bag.

U

Unter:
Bei großen Turnieren spricht man davon wieviel Schläge ein Spieler unter Par liegt.

V

Vierball:
…ist ein Spiel bei dem zwei Spieler jeder einen Ball spielt, von denen an jedem Loch der bessere gezählt wird.

Y

Yips:
…ist eine mentale Sperre die hauptsächlich beim Putten auftritt.